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Stadt und Migration! - Segen und Fluch? |
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Mittwoch, den 07. September 2011 |
Hannoversche Migrationsgespräche - Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen
mit Nezahat Topçu, Architektin
In der Stadtgesellschaft dominiert bei dem Thema Einwanderer immer noch das Bild des nicht anpassungswilligen, nicht angekommenen, sich zurückziehenden und dabei auch noch die „Herkunftskultur“ pflegenden „Masse“, die in einer „Parallelwelt“ lebt und zu „fanatischen Religiösität“ und zu Gewaltbereitschaft neigt. Obwohl die Lebens- und Alltagspraxis der MigrantInnen-Milieus vielschichtiger und durchaus differenzierter ist, werden Migrantinnen und Migranten als homogene „Masse“ über einen Kamm geschert.
Wie aber hätte sich die Sanierung in Linden und in der Nordstadt ohne die migrantische Bevölkerung entwickelt? Leben Migrantinnen und Migranten gerne in „Parallelgesellschaften“? Haben Migrantencommunities eine integrative Wirkung? Können Herkunftsdeutsche in Migranten-Viertel leben? Was bedeutet eine gesunde Durchmischung in den Stadtteilen? Fördert Migration Urbanität? Führen Funktionsmischungen z.B. Wohnen und Arbeiten zu weniger Vorurteilen? An diesem Abend wird es darum gehen, den negativen Blick auf die Einwanderer zu hinterfragen und neue Perspektiven für die Zukunft der Stadtgesellschaft aufzudecken.
Datum: Dienstag, 13. September 2011, 18.30 - 20.30 Uhr Ort: VHS Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1, Theodor Lessing Saal, 30159 Hannover (Barrierefrei!) Eintritt: frei
Die Veranstaltungsreihe Hannoversche Migrationsgespräche wird in Kooperation mit dem Netzwerk MiSO (Migrantenselbstorganisationen) veranstaltet und durch den Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ) finanziert.
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