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Die permanente Revolution der Begriffe |
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Freitag, den 04. Februar 2011 |
Vortrag von Robert Menasse (Autor, Wien) in der Reihe 30 Jahre Bildungsverein
Wie kann man die Realität begreifen, wenn schon ihre Begriffe nicht mehr begriffen werden? Das Eigentümliche an den großen Begriffen wie „Demokratie“, “Europa“, „Arbeit“ oder „Kultur“ ist, dass sie einer permanenten Banalisierung unterworfen sind. Dagegen steht das Konzept der permanenten Revolution der Begriffe - und dabei wird deutlich: Die Welt steht auf dem Kopf, wenn wir die Begriffe wieder auf die Füße stellen.
„Er ist nicht zimperlich, wenn er den Lesern heftige polemische Denkanstöße versetzt…“ (Karl-Ludwig Baader, HAZ)
Die anschließende Diskussion moderiert Karl-Ludwig Baader (HAZ).
Robert Menasse ist der derzeit streitbarste österreichische Schriftsteller und Essayist. Romane wie „Selige Zeiten, brüchige Welt“ oder „Die Vertreibung aus der Hölle“ verbinden in seltener Virtuosität Aufklärung mit Lesevergnügen, seine Vorträge über „Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung“ oder die „Permanente Revolution der Begriffe“ haben in den deutschen Feuilletons für kontroverse Debatten gesorgt.
Datum: Dienstag, 15. März 2011, 20.00 Uhr Ort: ÜSTRA-Remise, Goethestr. 19, Hannover
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