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Schätze heben - oder: Warum Ältere nicht schlechter lernen als Jüngere |
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| veröffentlicht am
Sonntag, den 29. August 2010 |
Vortrag mit Dr. Dagmar Borchers
Hartnäckig hält sich die alltagstheoretische Auffassung, im Alter lasse zwangsläufig die Lernfähigkeit eines Menschen nach. Dies verstärkt maßgeblich die Diskriminierung Älterer: Die Arbeitsleistung älterer Arbeitnehmer/innen wird abgewertet und sie werden bei der betrieblichen Weiterbildung benachteiligt. Ältere Menschen werden oft isoliert, entwickeln aber vielfach auch entsprechende Selbstzuschreibungen nach dem Motto: „Da kann ich sowieso nicht mehr mithalten!“.
Pädagogik und Psychologie haben unterdessen ihre Perspektive auf menschliches Lernen maßgeblich verändert. Die neue Betrachtungsweise von Lernen allgemein wirft damit ein anderes Licht auf die Lernfähigkeit und ihre Entwicklung im höheren Lebensalter. Neurowissenschaftliche Forschung und Lernforschung bestätigen dies in den letzten Jahren mehr und mehr.
- Wie lernen ältere Menschen?
- Inwiefern lernen Ältere schlechter, inwiefern besser als Jüngere?
- Was benötigen ältere Menschen an Unterstützung beim Lernen?
- Was steuern sie in altersgemischten Lernteams bei?
In diesem Vortrag erhalten Sie einen allgemein verständlichen und praxisorientierten Einblick in eine vornehmlich konstruktivistische Perspektive auf das Lernen Älterer.
Datum: Dienstag, 28.09.2010, 19.00 Uhr Ort: VHS-Treffpunkt, Konrad-Adenauer-Str. 15, Langenhagen Eintrittspreis: 8,- € / Person
Weitere Informationen zum Projekt LernZeitAlter und den Lernmodulen finden Sie auf der Internetseite: www.lernzeitalter.de oder bei Susanne Braun - Projektleitung, Volkshochschule Langenhagen, Telefon: 0511 7307 - 9709, E-Mail:
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