| Guatemala – Land der Kontraste |
|
|
|
| veröffentlicht am Sonntag, den 29. August 2010 |
Vortrag mit Dirk KrügerGeheimnisvolle, von tropischer Vegetation überwucherte Mayatempel, majestätische Vulkankegel, Sprachschulen im Kolonialambiente und lebhafte indianische Märkte mit bunten Trachten - das sind die klassischen Guatemala-Bilder in unseren Köpfen. Zahlreiche Reisebroschüren preisen die ökologische und kulturelle Vielfalt des Landes an, das zu den beliebtesten Reisezielen Mittelamerikas zählt.Doch hinter der schillernden touristischen Fassade verbirgt sich viel mehr: Denn Guatemala präsentiert sich derart fremd und rätselhaft, dass Literaturnobelpreisträger Miguel Angel Asturias seine Heimat als „surrealistisches Land“ beschrieb. Nur eine Spurensuche durch den Alltag kann den Schleier etwas lüften und dem Verständnis auf die Sprünge helfen. Wie leben die Menschen in diesem Land, das erst vor einigen Jahren seine dunkle Vergangenheit (36 Jahre Militärdiktatur und Bürgerkrieg) abschütteln konnte? Worin unterscheidet sich die sogenannte ladinische Lebensweise von der indianischen? Warum trennt ein breiter Graben die beiden Ethnien? Wie gelang und gelingt es den Indígenas, ihre Kultur zu bewahren? Welchen Einfluss haben die bedeutendsten Anbaupflanzen Mais und Kaffee auf ihr Leben? Wie stark prägen die unterschiedlichen Religionen die guatemaltekische Gesellschaft und wie hat sich diese durch den Tourismusboom verändert? Im Vortrag sollen anhand von Bildern sowohl die Schönheiten des Reiselandes als auch der Alltag veranschaulicht werden. Im Anschluss folgt eine Diskussion. Dirk Krüger bereist seit Jahren zahlreiche Länder Lateinamerikas und ist Reisejournalist und Autor eines Reiseführers (Kuba) im Stefan-Loose-Verlag. Datum: Mittwoch, 13. Oktober 2010, ab 19.00 Uhr Ort: Bildungsverein, Wedekindstr. 14, Hannover/Oststadt Eintritt: 3,00 € / ermäßigt 2,00 €, jeweils pro Person |

Sonderveranstaltungen 

